Aktuelles

Besuch des Museums "Vergessene Arbeit"

Es fanden sich über 20 LandFrauen in Steinhorst auf einem großen landwirtschaftlich genutzten Bauernhof ein, um sich das Steinhorster Museum im Kuhstall "Vergessene Arbeit" anzusehen. Früher diente der ehemalige Kuhstall als Stroh- und Futterlager.

 

25 Frauen und Männer haben sich zum Ziel gesetzt, das Wissen und können und die Gerätschaften unserer Groß- und Urgroßeltern zu bewahren.

 

Am Wochenende ist das Museum geöffnet und viele ehrenamtliche Helfer/innen zeigen die noch funktionstüchtigen restaurierten Geräte und Maschinen.

 

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken!

Auf 1500 m² sind Geräte und Maschinen aus Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Hauswirtschaft und Handwerkern aus verschiedenen Epochen zu bewundern. Wir konnten uns auch noch an die Zeit erinnern, als die Wäsche im Waschkessel gekocht wurde und das Waschbrett zum Reinigen der verschmutzen Wäschestücke diente. Bei uns zu Hause war Montag Waschtag, so etwas bleibt in Erinnerung. Es war damals mit viel Arbeit verbunden. Auch das komplett eingerichtete Schulzimmer und die "gute Stube" weckte Erinnerungen an vergangene Zeiten.  Aus verschiedenen Zeitepochen gab es eine Sammlung von alten Radios, Tonbandgeräten, Fernsehern, Plattenspielern, Telefonen sowie Film- und Fotoapparaten.  Bewunderung fand auch der komplette Krämerladen und die alte Apotheke.

 

Wir bedankten uns herzlich bei den ehrenamtlichen Herren für die interessante Erläuterungen zu dem Museum und wünschen weiterhin viel Freude an der Tätigkeit im Museum "Vergessene Arbeit", damit noch es noch viele Besucher sehen können.

 

Nach dem Museumsbesuch wird es "very british" Die Queen feiert Thronjubiläum und wir feiern mit!

Wer England liebt und kennt, kommt hier auf seine Kosten und fühlt hier versetzt wie in einem Cafe auf einem Landsitz in England. Über Britische Kleinantiquitäten, Accessoires von der Insel gab es manche Schätze zu bewundern.

 

Die Tortenauswahl war riesig, da viel Entscheidung zwischen Käsesahne, Himbeer, Stachelbeer, Schwarzwälder, Nuss mit Marzipan oder Appel Pie um nur einige zu nennen, schwer.

 

Der Ausflug in die Vergangenheit und der Klönschnack hier im Cafe beendete mit einem regen Gedankenaustausch, den abwechslungsreichen LandFrauennachmittag.


Sprache verbindet, ebenso wie gemeinsames Kochen.

Am 12. Mai 2022 trafen sich einige LandFrauen und drei Flüchtlinge aus dem Iran und Afghanistan im Gemeindezentrum in Genin. Nicht zum Deutschunterricht, sondern zum gemeinsamen Kochen.

 

Mehrdad, Zaher und Nawid haben bereits 2 Deutschprüfungen an der VHS bestanden und absolvieren jetzt den B2 Kurs, um danach eine Lehrstelle als Mechatroniker, im IT-Bereich oder Zahnmedizin zu studieren. Es finden regelmäßige Treffen statt um das Erlernte zu festigen. Dabei entstand die Idee doch gemeinsam zu Kochen, um einmal die Speisen aus den verschiedenen Ländern kennenzulernen.

 

Ein orientalischer Duft zog aus der Küche in die Räume des Gemeindezentrums. Es gab verschiedene Reisgerichte mit Lamm und Gemüse, Rindfleisch in Bockshornkleegemüse, Safranreis, eine Suppe mit Griesnockerln, Spargelsalat, Obatzten und Marmorkuchen.

Der Tisch ist bereits gedeckt.

Ein Blick in die Küche: Das Essen ist gleich fertig.

Viele verschiedene leckere Speisen warteten auf die Gäste.

Während des Essens und auch in der Küche kam es zu einem regen Gedankenaustausch und wir erfuhren viel über die Heimatländer der Flüchtlinge.

 

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken!


Jahreshauptversammlung 2022

Unsere Jahreshauptversammlung fand am 11. April 2022 im Gemeindezentrum Genin statt.

 

Viele LandFrauen hatten sich angemeldet . Wegen der Corona-Beschränkungen im Winter mussten einige geplante Veranstaltungen leider abgesagt werden.

 

Nach der Begrüßung und dem Jahresrückblick erfolgte der Kassenbericht. Außerdem standen Wahlen an. 2 Protokollführerinnen und eine Beisitzerin nahmen die Wahl für eine weitere Wahlperiode an.

 

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken!

 

Die Einnahmen des diesjährigen Kostenbeitrages für das Kaffeegedeck wurde an die Ukraine gespendet. Die Torten und den Kuchen hatten die Damen vom Vorstand gebacken.

 

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken!

 

Nach den Regularien stellte uns Frau Silke Meyer, Ehefrau von Pastor Meyer der Geniner Kirchen-Gemeinde die Projekte und ihre Arbeit im Evangelisch-Lutherischen Frauenwerk Lübeck-Lauenburg vor.

 

Das Motto: Frauen stärken - Potentiale erkennen.

Es richtet sich an alle Frauen, jeden Alters sowie ethnischer oder religiöser Herkunft. Frau Meyer engagiert sich für ein Projekt das sich weltweit um Gerechtigkeit das Frauen in Würde leben können.

 

Das Jahr 2022 ist das Jahr der Achtsamkeit: neue Wege nach innen schauen ohne das Außen zu vernachlässigen.

 

Wir waren alle beeindruckt über das vielfältige Projekt des Frauenwerkes.