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Gas sparen mit warmen Hausschuhen

Gas sparen mit warmen Hausschuhen LandFrauen Lübeck

Nach dem Motto - GAS SPAREN - WARM ANZIEHEN - trafen sich 10 Landfrauen im Gemeindezentrum in Genin, um mollig warme Hausschuhe zu stricken.

 

Es war alles super vorbereitet: Frau Dietz hatte Wolle zum Filzen in verschiedenen Farben mitgebracht. Schnell fand jede den passenden Farbton für sich, entweder farbig oder uni. Auch wurden Stricknadeln und Nadelspiele Nr. 8 verteilt.

 

Es wurden nur rechte und linke Maschen gestrickt. Meine Befürchtung, es gäbe Probleme, wenn wir eine Ferse stricken sollten, waren unbegründet. Eine Grundanleitung wurde ebenfalls verteilt, so konnte jede nach seiner Schuhgröße die Anzahl der Maschen anschlagen.

 

Mit dicker Wolle und Nadelstärke 8 war der erste Hausschuh noch an diesem Abend fertig.

Zu Hause strickten wir jede den 2. "Puschen". Mit der Anleitung von Frau Dietz und der Broschüre war es nicht schwierig, die Hausschuhe in der Waschmaschine bei 40 Grad zu filzen. Das Ergebnis war verblüffend: aus den viel zu großen "Puschen" kam aus der Waschmaschine ein Paar, der Schuhgröße passender Hausschuh heraus. Sie liefen ca. 30-40 % ein und saßen nach dem Trocknen perfekt.

 

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Wir beschlossen uns in Zukunft jeden 1. Mittwoch im Monat zutreffen, es gab so viele Anregungen von einigen LandFrauen zum Nachstricken - z.B. Dreiecktücher - in verschiedenen tollen Mustern und Materialien. Es passt auch zum Motto - GAS SPAREN - WARM ANZIEHEN.


ERNTEDFANKFEIER in der St. Johanniskirche, Krummesse

Freitag, den 7. Oktober 2022

Pastorin Judith Fincke und Helga Thorn LandFrauenVerein Lübeck

Viele LandFrauen waren zum Erntedankgottesdienst nach Krummesse gekommen. Wir lernten bei dieser Gelegenheit die neue Pastorin, Frau Judith Fincke, kennen. Die Pastorin bedankte sich bei den LandFrauen für die Erntekrone, die wir in diesem Jahr nur ausbessern mussten, da sie noch sehr gut erhalten war.

Der Inhalt der Predigt war passend zur Erntedankfeier, es war eine Interpretation des Liedes: Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand. Pastorin Fincke erläuterte uns, dass vielleicht Gott nachts über die Felder ginge, um mit leisem Wehen seinen Segen auf das Land träufele, damit alles wachs und gedeihe. Denn die guten Gaben kommen von Gott dem Herrn. Dafür danken wir ihm. Anschließend sangen wir das Lied gemeinsam.

Der LandFrauenchor begleitete den Gottesdienst mit Erntedankliedern.

Der LandFrauenchor begleitete den Gottesdienst mit Erntedankliedern.


ERNTEDFANKFEIER in der St. Johanniskirche, Krummesse
ERNTEDFANKFEIER in der St. Johanniskirche, Krummesse

ERNTEDFANKFEIER in der St. Johanniskirche, Krummesse
ERNTEDFANKFEIER in der St. Johanniskirche, Krummesse

Gruppenbild LandFrauen Lübeck und Pastorin Fincke

Die Kirchengemeinde hatte uns nach dem Gottesdienst zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Bei dieser Gelegenheit hatten wir die Möglichkeit, Frau Fincke näher kennenzulernen.

Begeistert waren wir über ihren Bericht in Wort und Bild über die Zeit in Tansania. Nach dem Abitur lebte sie für 1 Jahr nach Afrika und zwar im Süden von Tansania, in einem Benediktiner Kloster, das landwirtschaftlich ausgerichtet war. Dort wohnte und arbeitete sie 8 Monate lang. Es waren schwierige Bedingungen, da die Sprachbarriere sehr groß war. Fast keiner der Mönche sprach Englisch. Nur durch Gesten versuchten sie sich zu verständigen. Sie berichtete lebhaft, wie sie das Melken (natürlich) ohne Melkmaschine mit einem eisernen Willen geschafft hatte.

 

Es war ein sehr krasser Unterschied zwischen dem Leben in Deutschland und Afrika. 4 Monate lebte Frau Fincke noch in einem Kloster. Die Kinder in Tansania nahmen weite Wege auf sich, um in die Schule zu gehen. Das Wasser kommt dort auch nicht aus einem Wasserhahn. Busse fuhren unregelmäßig, darin wurden auch Hühner, Ziegen und Schafe transportiert. Die Zeit in Afrika war für Frau Fincke ausschlaggebend für das Theologie Studium.

 

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"Es ist nicht die Hand die gibt, sondern das Herz, das gibt"

Mit diesem Leitspruch endete der Vortrag.

 

Wir hätten ihr gern noch weiter zugehört, so spannend war der Bericht über Tansania.

 


Hoffest in Oberbüssau

Wir LandFrauen waren bei der "Kleinen Landpartie" mit einem Stand auf dem Hoffest des Hotels Friederikenhof in Oberbüssau vertreten. Dieses fand am 2. und 3. Oktober mit vielen kreativen Kunsthandwerkern statt.

Hoffest in Oberbüssau Verkauf der Kränze LandFrauen Lübeck

Als wir uns zum Aufbauen trafen - regnete es in Strömen - ein Pavillon bot uns einen gewissen Schutz. Doch eine halbe Stunde später verzogen sich die Regenwolken und die Sonne zeigte sich ("Regentropfen sind flüssige Sonnenstrahlen").

 

Unsere frisch gebundenen Herbstkränze fanden schnell einen Liebhaber und zieren jetzt manche Haustür in Lübeck und Umgebung oder wie wir aus Gesprächen erfuhren sogar in NRW oder Bayern, denn es waren auch Urlauber unter den Besuchern des Marktes.

 

Für jeden Geschmack war etwas dabei: ob mit Hagebutten, Hortensien, Strohblumen, Getreide oder Zieräpfeln.

 

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Hoffest in Oberbüssau Verkauf der Kränze LandFrauen Lübeck

Wir hatten die Möglichkeit, bei einer LandFrau auf der Terrasse im Ort noch neue Kränze zu binden, da die Nachfrage sehr groß war. Da wir reichlich Material hatten, war es so kein Problem.

 

Auch unser Apfelkochbuch, unsere Postkarten mit dem Lübeck-Motiv, gestaltet von einer LandFrau, waren sehr gefragt.

 

Ein Teil des Erlöses wird für die Aktion vom NDR "Hand in Hand für Norddeutschland" gespendet.

 


Herbstkränzebinden

Herbstkränzebinden LFV Lübeck

Am Mittwoch, 28. September 2022 und Donnerstag, 29. September 2022 trafen sich einige LandFauen, um Herbstkränze für sich zum Mitnehmen oder für den Verkauf auf dem Hoffest im Friederikenhof in Oberbüssau zu binden. Wir hatten wieder viel Bindematerial aus den Gärten der LandFrauen. Der Herbst bringt so viele Früchte und Blüten, die geeignet sind für wunderschöne Türkränze oder für den Wohnzimmertisch.

 

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Ehrenamtsmesse 2022

Am 25. September 2022 fand in Lübeck, in diesem Jahr in der Gollan Werft, nach 2 jähriger Pause, die Ehrenamtsmesse statt.

Ehrenamtsmesse 2022 in Lübeck LandFrauen Lübeck
Ehrenamtsmesse 2022 in Lübeck musikalisches Rahmenprogramm LandFrauen Lübeck

Die LandFrauen Lübeck präsentierten sich mit einem farbenfrohen Stand.

Über 100 Stände mit engagierte Bürger:innen, Vereinen und Initiativen waren dort vertreten.

 

Die LandFrauen präsentierten sich mit einem farbenfrohen Stand. Schnell fanden unsere selbstgebundenen Herbstkränze aus Hagebutten, Hortensien und Strohblumen einen Abnehmer.

Außerdem war unser Apfelkochbuch sehr gefragt, gerade in der Herbstzeit - Apfelerntezeit -.

Gern wurden auch unsere kleinen Getreidesträußchen mit nach Hause genommen.

 

Viele interessierten sich für unseren Verein, ein Flyer mit dem diesjährigen Programm wurde gern mitgenommen.

 

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Auch unsere Ehrenvorsitzende, Frau Anette Röttger und Herr Jan Lindenau, der Lübecker Bürgermeister, trafen sich an unserem Stand.

Auch unsere Ehrenvorsitzende, Frau Anette Röttger und Herr Jan Lindenau, der Lübecker Bürgermeister, trafen sich an unserem Stand.


Erntekrone binden in Vorrade

Freitag, 23. September 2022

Erntekrone binden in Vorrade LandFrauen Lübeck

Die Erntekrone der Kirchengemeine wurde von uns ausgebessert, da sie noch in einem sehr guten Zustand befand.

 

Die neue Pastorin Frau Judith Fincke aus Krummesse stellte sich vor und half uns bei der Ausbesserung der Erntekrone. Sie wird am 7. Oktober die Andacht für uns halten.

 

Wir fertigten noch kleine Getreidesträuße für unseren Stand auf der Ehrenamtsmesse in der Gollan Werft an, sowie für unsere Mitglieder nach dem Gottesdienst anlässlich der Erntedankfeier.

 

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Erntekrone binden in Vorrade LandFrauen Lübeck

Unterwegs rund um Odenwald und Spessart

Am Sonntag, den 18.09.2022 starteten wir früh morgens in Krummesse zu unserer LandFrauenreise in den Spessart.

Bergpark, Wilhelmshöhe in Kassel LandFrauen Lübeck

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Wir besuchten auf unserer Hinfahrt in den Spessart, den Bergpark, Wilhelmshöhe in Kassel. Es ist der größte Bergpark Europas. Früher war der Park nur den Fürsten vorbehalten, jetzt ist er ein Naherholungsgebiet. Wir hatten vom Herkules-Denkmal einen Eindruck von der Größe des Parks. Einige von uns gingen über steile Treppenstufen bis zu den Wasserfällen oder Teufelsbrücke. Leider begann zwischenzeitlich an zu regnen, und so suchten wir das Restaurant im Park auf, bevor wir zu unserem Hotel nach Weibersbrunn weiterfuhren. Wir erreichten gegen 17 Uhr unser Hotel in Weibersbrunn.

 

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Wir wurden herzlich vom Chef des Hotel Jägerhof, mit einem Gläschen Sekt, vor dem Abendessen, im Restaurant des gemütlichen Hotels begrüßt. Er wünschte uns eine abwechslungsreiche und interessante Zeit im Spessart.

2. Tag: Montag, 19.09.2022

 

Heute stand eine Fahrt nach Wertheim mit einigen Zwischenstopps auf dem Programm:

Unser Gästeführer erwartete uns nach dem Frühstück bereits am Hotel. Es ging mit dem Bus in den Raum Schollbrunn, dort machten wir einen Fotostopp an der Kartause Grünau mit einem kleinen Spaziergang am See.

Kartause Grünau LandFrauen Lübeck

Nach einer kurzen Busfahrt, durch den landschaftlich wunderschönen Spessart, mit seinem bunten leuchtenden Herbstlaub, ging es in den Raum Walldürn.

 

Besuch Berres Nudeln LandFrauen Lübeck

Dort war ein Besuch der Firma Berres Nudeln, vielen ein Begriff als die "Hofladen Nudeln"-Spezialitäten aus den Hofläden.  Der Bäckermeister A. Edelmann berichtete authentisch und umfangreich plakativ über die Entstehung der Berres Nudeln. Wir erhielten auch Tipps, wie Nudeln gekocht werden, ohne dass sie zusammenkleben. Aufgrund der hohen Qualitätsanforderungen werden nur gründlich ausgesuchte Rohstoffe sowie selbstangebauter Dinkel verwendet. Es werden täglich 40.000 Eier verarbeitet. Nach diesem Vortrag hatten wir Gelegenheit, vier verschiedene Nudelgericht zu probieren. Alle waren total lecker. So manches Nudelpaket wurde mit nach Lübeck benommen. Sehr besonders waren auch die "Blumensträuße" in Form von Nudeltüten.

 

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Gestärkt ging die Fahrt in das nahe gelegene Wertheim. Während unseres Stadtrundganges durch das romantische, mittelalterliche Städtchen, gelegen zwischen Main und Tauber, wo Tradition und Moderne aufeinander treffen ging es mit der Gecko-Bahn hinauf zur Burg Wertheim. Wir genossen den Ausblick von "oben". Nach ca. 1 Stunde ging es wieder zum Bus und wir genossen die Fahrt durch den Spessart zum Hotel.

LandFrauen Lübeck Burg Wertheim

 

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3. Tag: Dienstag 20.09.2022

 

Auch am 3. Tag erwartete uns unserer Gästeführer, Herr Oskar Salg, wieder pünktlich nach dem Frühstück zu einem Tagesausflug. Mit unserem Bus ging es dann wieder durch den wunderschönen Spessart Richtung Aschaffenburg.

 

Wir legten einen kurzen Fotostopp am Schloss Mespelbrunn ein, das malerische Wasserschloss, aus dem 16. Jahrhundert liegt in einem abgelegenen Tal, wodurch es auch viele Kriege unbeschadet überstand. Es ist bis heute in Familienbesitz. Vielen ist die Kulisse sicher bekannt als Drehort des Spielfilms "Wirtshaus im Spessart" aus dem Jahre 1957.

 

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Anschließend erreichten wir nach nur 20 Kilometer Aschaffenburg zu einem geführten Stadtspaziergang. Das Schloss Johannisburg gehört zu den bedeutendsten Schlossbauten der deutschen Renaissance mit seinem mittelalterlichem Bergfried. Das Schloss liegt im Zentrum von Aschaffenburg, so bot sich ein Bummel durch die kleinen Gassen der Stadt an, bevor es in die "Schneewittchenstadt" Lohr am Main - umgeben von sieben Bergen und dem Naturpark Spessart - ging.

 

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In Lohr erwartete uns eine Überraschung, Herr Hanselmann vom Reiseservice Vogt hatte in einem Cafe im Zentrum von Lohr für uns einen Sektempfang bestellt. Unser Gästeführer zeigte uns die Sehenswürdigkeiten der kleinen Stadt und berichtete über die Entstehung des Märchens von Schneewittchen. Man sagt: Schneewittchen war eine Lohrerin, das Schicksal einer Prinzessin wurde von den Brüdern Grimm nacherzählt.

 

In der lebendigen, malerischen Fußgängerzone dominierte das wunderschöne Fachwerk mit seinen 100 Einzelhandelsgeschäften, dort hatten wir Gelegenheit ein Souvenir einzukaufen.

 

Im Wald von Weibersbrunn erwartete uns eine Überraschung. Wir erlebten hautnah einen "Spessarträuberüberfall", aufgeführt von einer Theatergruppe. Wir hatten viel Spaß und wurden in die Aufführung mit einbezogen. Die Räuber waren sehr friedlich und nach 1 Stunde Tanz und Gesang konnten wir unsere Fahrt in Hotel fortsetzen. Dort erwartete uns passend, nach dem Räuberüberfall, im Hotel ein rustikales Spanferkel-Abendessen.

 

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4. Tag: Mittwoch 21.09.2022

 

Heute Morgen erwartete uns nicht Herr Oskar Salg am Bus, denn gestern mussten wir uns von ihm verabschieden, natürlich gab u.a. auch einen Gruß aus der Marzipan Stadt Lübeck. Er hat uns durch seine "Liebe" zum Spessart Lust auf ein Wiedersehen, vielleicht einen Wanderurlaub etc. gemacht.

 

Zügig fuhr uns unser Busfahrer Franz Thiessen nach Veitshöchheim, einigen war der Ort bekannt durch die Karnevalsveranstaltung im Bayrischen Fernsehen. Dort erwartete uns bereits unsere neue Gästeführerin, Frau Pfänder.

 

Auf einer Promenade am Main entlang, gingen wir direkt zum Rokokogarten, als Rahmung des "Sommer- und Lusthauses" der früheren Fürstenbischöfe und der späteren Könige von Bayern. Wir bewunderten den Blumengarten, der quadratisch abgesteckt war, die Elemente aus Hecken, Laubengängen, Rondells sowie die Skulpturen u.a. Jagdszenen, Merkur, Venus und Apollo, den Sonnengott. Der ehemalige historische Küchengarten wurde 1990 wieder hergestellt mit "alten" Gemüse und Obstsorten.

 

Nach einem kurzen Fußweg am Main entlang erreichten wir den Schiffsanleger, denn es war eine einstündige Schifffahrt geplant. An Bord wurden wir bereits an gedeckten Tischen zu Kaffee und Kuchen erwartet.

 

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Es wurde so warm und sonnig: wir gingen nach oben auf das Schiff, um die atemberaubende Aussicht zu genießen, bis wir in Würzburg von Bord gingen. Von der Anlegestelle in Würzburg "Alter Kranen" ist es nur ein kurzer Weg in die Altstadt. Frau Pfänder schlendert mit uns durch die Altstadt und erklärt uns die vielen Sehenswürdigkeiten. "Warum fährt man immer an Würzburg vorbei, Richtung Süden?" Ein Stopp oder eine Übernachtung dort lohnen sich auf jeden Fall.

 

Wir hatten noch genügend Freizeit um die Stadt zu erkunden gemütlich draußen einen Kaffee zu trinken oder auf der Brücke ein Glas Wein. Das hat Tradition in Würzburg, die Brücke erinnert an Prag.

Würzburg

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Der heutige Tag endete im familiengeführten Weingut der Familie Reiss in Unterdürrbach. Wir sahen ja an den Hängen während unserer Schifffahrt die Weinstöcke. Die Gegend ist bekannt für die Rebsorten für Riesling- und Silvaner Wein. Herr Reiss empfing uns am Weingut. Die Weinlese war schon in vollem Gange, durch die Trockenheit früher, der Ertrag war aber zufriedenstellend.

 

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Wir hatten die Möglichkeit, einen Blick in den Weinkeller zu werfen bzw. etwas über die Lagerung und Reife des Weines, bis er in Flaschen abgefüllt und in den Verkauf geht, zu erfahren. Zu einem Weingutbesuch gehört auch ein Abendessen auf dem Weingut (Winzervesper). Wir bekamen die Gelegenheit 4 verschiedene Weinsorten zu verkosten. Wir nutzen die Gelegenheit, den probierten Wein dort einzukaufen, denn wir hatten ihn ja verkostet.

 

Dann kam noch ein Überraschungsgast!

Davon gibt es leider kein Foto. Herr Dieter Vogt vom Reise-Service Vogt besuchte uns auf dem Weingut und begrüßte uns aus dem Norden recht herzlich und erkundigte sich über die vergangenen Tage im Spessart. Er berichtete uns über die überstandene Coronazeit und freute sich, dass es mit den Reisen wieder gut anläuft. Er wünschte uns morgen eine gute stau-freie Heimfahrt.

5. Tag: Donnerstag, 22.09.2022

 

Heute heißt es Abschied nehmen. Die Koffer waren "verstaut", um 8.30 Uhr starteten wir Richtung Lübeck.

 

Nach 260 km legten wir einen Stopp in Witzhausen ein. Es war eine Besichtigung und Verkostung auf dem Kirschbetrieb "Hof Kindervatter" vorgesehen. Dort befindet sich eines der größten Kirschanbaugebiete Deutschlands. Herr Kindervatter berichtete über die Entstehung der Kirschplantage, die Vermarktung der Kirschen, insbesondere der Süßkirschen, die im Hofladen und an vielen Verkaufsständen in der Region verkauft werden. Auf dem Kirschhof gibt es außerdem ein Cafe sowie ein Restaurant, dort wurde für uns ein Mittagessen serviert.

 

Nach einer wunderschönen erlebnisreichen LandFrauenreise erreichten wir ohne Stau gegen 19 Uhr Lübeck.

 

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Fahrt nach Hamburg ins Planetarium und den Dahliengarten

Donnerstag, 8. September 2022

Planetarium Hamburg landFrauen Lübeck

Viele LandFrauen waren gespannt auf das Planetarium und den Dahliengarten. Vom Hamburger Busparkplatz war es nur ein kurzer Fußweg zum Planetarium.

 

Wir waren zeitig im Hamburger Stadtpark, so hatten wir noch Gelegenheit mit dem Fahrstuhl zur Plattform zu fahren und uns Hamburg von oben anzusehen. Wir entdeckten die Elphi, die Landungsbrücken sowie die Einflugschneise des Flughafens und vieles mehr, bevor sich die Türen des Sternentheaters um 11.30 Uhr schlossen.

 

Wir sahen: Im Anflug auf die Erde Mit 360-Grad-Aufnahmen, zurückgelehnt im Theatersessel, verfolgten wir eine spannende Zeitreise durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer Erde in unserem Sonnensystem.


Dahliengarten Hamburg

Im Anschluss fuhren wir mit dem Bus nach Hamburg-Altona, in den Dahliengarten. Leider fing es schon auf dem Weg dorthin zu regnen. Aber trotzdem machten wir einen Spaziergang durch den prächtigen Dahliengarten. Es ist Europas ältester noch bestehender Dahliengarten. Wir sahen ca. 10.000 Dahlien in verschiedenen Formen und prächtigen bunten Farben. Sehr beeindruckt waren wir von den Halskraus-, den Pompon- und Hirschgeweih-Dahlien.

 

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Im Restaurant "Das Bauernhaus" erwartete uns ein leckeres Stück Torte und Kaffee satt, bevor es wieder Richtung Lübeck ging.

 

Es war wieder einmal eine abwechslungsreiche Tagesfahrt der Lübecker LandFrauen.

 


Mit der Wacht durch die Nacht

Am 24. August 2022 wollten wir einmal unsere Stadt abends kennenlernen.

Wir trafen uns in dem historischen Restaurant "Schiffergesellschaft", um uns vor der 1,5-stündigen Führung zu stärken.

 

Wir erfuhren viel über die Zeit in Lübeck im 17. Jahrhundert. Wir gingen durch Gassen, Gänge und Hinterhöfe. Die Nachtwächterin berichtete uns über die damalige Zeit und die dunklen Seiten der Stadt. Es waren zum Teil schaurige Geschichten, die sich im Mittelalter dort abspielten.

 

Zur Ausrüstung des Nachtwächters gehörte eine Hellebarde, eine Laterne und ein Horn. Er sorgte nachts für Sicherheit und Ordnung. Er warnte die schlafenden Bürger vor Feuer, Feinden und Dieben.

 

Der Ausruf des Nachtwächters, die Stunden anzusagen, diente weniger als Auskunft, sondern als Kontrolle, dass er seinem Dienst ordnungsgemäß nachging: z.B. "Hört, ihr Herren und lasst euch sagen"... Er lebte in bescheidenen Verhältnissen. Er hatte auch die Tätigkeit des Abdeckers und des Henkers. Am Rathaus verabschiedete sich der "Nachtwächter" von uns und wir waren froh, in der heutige Zeit zu leben.

 

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Ich muss gar nichts ... nur aufs Klo!

Svenja Pein Vortrag Stressbewältigung

An unserer Veranstaltung am 5. Juli 2022 - im Friederikenhof in Oberbüssau nahmen viele interessierte LandFrauen teil. Nach der Kaffeepause freuten wir uns auf den Vortrag von Svenja Pein.

Der Titel des Vortrags "ICH MUSS GARNICHTS ... NUR AUFS KLO" von Frau Svenja Pein machte neugierig.

 

Frau Pein studierte Agramanagement und kommt von einem landwirtschaftlichen Betrieb und arbeitet dort weiterhin. Sie erlebte selbst vor Jahren einen Burnout und befasste sich intensiv mit den Ursachen und wie kann man sich davor schützen. Diese Erfahrungen und Ursachen möchte sie an die LandFrauen weitergeben, um sie davor zu schützen.

 

Svenja Pein Vortrag Stressbewältigung

Auf liebevoll, mit viel Witz selbst gestalteten Leinwänden hat sie uns die Themen und Folgen von Stress dargestellt. Immer erreichbar sein über WhatsApp, Facebook oder E-Mail und diese ständig checken. Man könnte doch einfach einmal "Nein" sagen, sich Ruhe und Entspannung gönnen und auf die eigene Gesundheit achten, bevor es zu spät ist.

 

Ein Teil des vegetativen Nervensystems ist der Sympathikus, die eine Rettungsaktion für den Körper in Gange setzt, und ein anderer Teil ist der Parasympathikus, der für Entspannung und Regeneration steht. Regelmäßige Pausen und Ausdauersport (z.B. Laufen) sorgen für ein neues Lebensgefühl. Frau Pein machte mir uns auch Übungen zur Meditation.

 

Unser SLOGEN nach der Veranstaltung: Nur gemeinsam sind wir Stark, Körper, Geist und Seele.

 

Frau Pein empfahl uns auch einige Bücher, um uns zu Hause daran zu erinnern, wie kann ich Stress und Überforderung vermeiden.

 


Spenden-Aktion auf dem HanseKulturFestival

Zum HanseKulturFestival im Lübecker Domviertel haben wir Lübecker LandFrauen bunte Blumenkränze im Vorgarten der Herz-Jesu-Kirch gebunden. Die Kränze konnten gar nicht so schnell gebunden werden, wie sie an die Frau "gebracht" wurden.

 

Der Erlös auf dem Verkauf der Kränze floss mit in die Spende der Caritas an die Hilfe für die Ukraine.


Lübeck mal aus anderer Perspektive

Am 1.6.2022 wollten die LandFrauen Lübeck und Umgebung ihre schöne Hansestadt einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen.

 

Sie fuhren mit dem Amphibien-Bus auf der Trave und der Kanaltrave um die Stadt herum und entdeckten ganz neue Blickwinkel.

 

Der Höhepunkt der Fahrt war natürlich der spektakuläre SPLASH in den Stadtgraben der Stadt.

 

Anschließend genossen wir das gemütliche Beisammensein in einer Traditionsgaststätte in der Lübecker Altstadt.

Mit dem Amphibien-Bus auf der Trave LandFrauen Lübeck

Besuch des Museums "Vergessene Arbeit"

Es fanden sich über 20 LandFrauen in Steinhorst auf einem großen landwirtschaftlich genutzten Bauernhof ein, um sich das Steinhorster Museum im Kuhstall "Vergessene Arbeit" anzusehen. Früher diente der ehemalige Kuhstall als Stroh- und Futterlager.

 

25 Frauen und Männer haben sich zum Ziel gesetzt, das Wissen und können und die Gerätschaften unserer Groß- und Urgroßeltern zu bewahren.

 

Am Wochenende ist das Museum geöffnet und viele ehrenamtliche Helfer/innen zeigen die noch funktionstüchtigen restaurierten Geräte und Maschinen.

 

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Auf 1500 m² sind Geräte und Maschinen aus Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Hauswirtschaft und Handwerkern aus verschiedenen Epochen zu bewundern. Wir konnten uns auch noch an die Zeit erinnern, als die Wäsche im Waschkessel gekocht wurde und das Waschbrett zum Reinigen der verschmutzen Wäschestücke diente. Bei uns zu Hause war Montag Waschtag, so etwas bleibt in Erinnerung. Es war damals mit viel Arbeit verbunden. Auch das komplett eingerichtete Schulzimmer und die "gute Stube" weckte Erinnerungen an vergangene Zeiten.  Aus verschiedenen Zeitepochen gab es eine Sammlung von alten Radios, Tonbandgeräten, Fernsehern, Plattenspielern, Telefonen sowie Film- und Fotoapparaten.  Bewunderung fand auch der komplette Krämerladen und die alte Apotheke.

 

Wir bedankten uns herzlich bei den ehrenamtlichen Herren für die interessante Erläuterungen zu dem Museum und wünschen weiterhin viel Freude an der Tätigkeit im Museum "Vergessene Arbeit", damit noch es noch viele Besucher sehen können.

 

Nach dem Museumsbesuch wird es "very british" Die Queen feiert Thronjubiläum und wir feiern mit!

Wer England liebt und kennt, kommt hier auf seine Kosten und fühlt hier versetzt wie in einem Cafe auf einem Landsitz in England. Über Britische Kleinantiquitäten, Accessoires von der Insel gab es manche Schätze zu bewundern.

 

Die Tortenauswahl war riesig, da viel Entscheidung zwischen Käsesahne, Himbeer, Stachelbeer, Schwarzwälder, Nuss mit Marzipan oder Appel Pie um nur einige zu nennen, schwer.

 

Der Ausflug in die Vergangenheit und der Klönschnack hier im Cafe beendete mit einem regen Gedankenaustausch, den abwechslungsreichen LandFrauennachmittag.


Sprache verbindet, ebenso wie gemeinsames Kochen.

Am 12. Mai 2022 trafen sich einige LandFrauen und drei Flüchtlinge aus dem Iran und Afghanistan im Gemeindezentrum in Genin. Nicht zum Deutschunterricht, sondern zum gemeinsamen Kochen.

 

Mehrdad, Zaher und Nawid haben bereits 2 Deutschprüfungen an der VHS bestanden und absolvieren jetzt den B2 Kurs, um danach eine Lehrstelle als Mechatroniker, im IT-Bereich oder Zahnmedizin zu studieren. Es finden regelmäßige Treffen statt um das Erlernte zu festigen. Dabei entstand die Idee doch gemeinsam zu Kochen, um einmal die Speisen aus den verschiedenen Ländern kennenzulernen.

 

Ein orientalischer Duft zog aus der Küche in die Räume des Gemeindezentrums. Es gab verschiedene Reisgerichte mit Lamm und Gemüse, Rindfleisch in Bockshornkleegemüse, Safranreis, eine Suppe mit Griesnockerln, Spargelsalat, Obatzten und Marmorkuchen.

Der Tisch ist bereits gedeckt.

Ein Blick in die Küche: Das Essen ist gleich fertig.

Viele verschiedene leckere Speisen warteten auf die Gäste.

Während des Essens und auch in der Küche kam es zu einem regen Gedankenaustausch und wir erfuhren viel über die Heimatländer der Flüchtlinge.

 

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Jahreshauptversammlung 2022

Unsere Jahreshauptversammlung fand am 11. April 2022 im Gemeindezentrum Genin statt.

 

Viele LandFrauen hatten sich angemeldet . Wegen der Corona-Beschränkungen im Winter mussten einige geplante Veranstaltungen leider abgesagt werden.

 

Nach der Begrüßung und dem Jahresrückblick erfolgte der Kassenbericht. Außerdem standen Wahlen an. 2 Protokollführerinnen und eine Beisitzerin nahmen die Wahl für eine weitere Wahlperiode an.

 

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Die Einnahmen des diesjährigen Kostenbeitrages für das Kaffeegedeck wurde an die Ukraine gespendet. Die Torten und den Kuchen hatten die Damen vom Vorstand gebacken.

 

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Nach den Regularien stellte uns Frau Silke Meyer, Ehefrau von Pastor Meyer der Geniner Kirchen-Gemeinde die Projekte und ihre Arbeit im Evangelisch-Lutherischen Frauenwerk Lübeck-Lauenburg vor.

 

Das Motto: Frauen stärken - Potentiale erkennen.

Es richtet sich an alle Frauen, jeden Alters sowie ethnischer oder religiöser Herkunft. Frau Meyer engagiert sich für ein Projekt das sich weltweit um Gerechtigkeit das Frauen in Würde leben können.

 

Das Jahr 2022 ist das Jahr der Achtsamkeit: neue Wege nach innen schauen ohne das Außen zu vernachlässigen.

 

Wir waren alle beeindruckt über das vielfältige Projekt des Frauenwerkes.